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Die Dübener Heide
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Die Geschichte des Gasthauses Oppin

 


 

Geschichtliche Aufzeichnungen und
bronzezeitliche Funde
(1400 - 700 v.C.)
lassen uns erkennen,
dass die durch die Mark Oppin
führende Strasse auch in
vorgeschichtlicher Zeit der Weg
durch die Dübener Heide
in diesem Gebiet war.
 
 
In den folgenden Jahrhunderten fanden sich hier Bewohner ein, die sogar sesshaft wurden.

Die ehemaligen Bewohner haben durch äußere Witterungseinflüsse oder durch dauernde
Kriegsschäden schon lange
vor dem 15. Jahrhundert
den Ort verlassen.

Danach wuchsen die Bäume immer
höher auf der Mark Oppin.
Bald überdeckte der Wald alles,
was ehemals ein Dorf war.

 

 
Aus einer Urkunde wird deutlich,
dass 1496 am St. Mattistag die
Mark Oppin von Seiffert List,
" so auf Rackith" gesessen,
für 42 rheinische Gulden vom Rat
der Stadt Kemberg, gekauft wurde.

Zur Forstaufsicht und zur Anleitung
der Forstarbeiter wurde vermutlich schon
im 19. Jahrhundert ein Forsthaus errichtet.
In einem Prospekt von 1910 veröffentlichte
der Förster Otto Hille in einer Anzeige,
dass es"für Sommerfrischler"
zu Pensionszwecken sowie Ausflügler
durch die Dübener Heide
zur Einkehr geeignet sei.
Gute Bedienungen wurden zugesichert.

Trotzdem blieb es lange Zeit eine bescheidene Gaststätte am Rande der Strasse.
1936 entstand dann die behagliche Gastwirtschaft.

 
 
Das Haus wurde zum Teil aus dem
noch gut verwendbaren Material
der Kemberger Schule gebaut.
Am Giebel des Gasthauses ist
farbig der Aussenputz bearbeitet
und zeigt einen Forstarbeiter,
welcher sich sitzend mit einem
grossen Hasen unterhält.
Der Hase ist der " Sperwehnsche",
der alles dem Forstarbeiter Albert Eichler berichtete, was sich im Wald zugetragen hatte.

Freitags holte Albert Eichler
im Kemberger Rathaus seinen
Wochenlohn und den seiner Kumpels,
erzählte dem Bürgermeister
von den Sorgen und Beschwernissen der Forstarbeiter im Walde,
aber alles war wie eine
Fabel dem Gespräch mit dem
"Sperwehnschen" entnommen.

 
 
Keine Fabel ist, dass der
Forstarbeiter das Brüllen
der Hirsche mit einer Giesskanne
nachahmte und somit
manche lustige Gesellschaft
auf´s Glatteis führte.

 
 
Es gibt viele Episoden von dieser Zeit.
Das Gasthaus wurde zu einem
bekannten und beliebten Ausflugsort.

In den 70er Jahren wurde ein Selbstbedienungsrestaurant
aus dem Haus, welches auch
bis zum Jahre 1985 blieb.
Dann wurde es ein Schulungsheim
und Kinderferienlager - bis zur Wende.
Von 1990 bis 1994 stand das
Objekt leer, was dazu führte,
dass das Unkraut höher war
als das Haus.

Im Mai 1994 konnten wir das Haus
käuflich erwerben und durch
einen zügigen Umbau wurde es im
Oktober als gutbürgerliches Gasthaus
wieder eröffnet.
Von da an wurden ständig Details
erneuert oder neu geschaffen.

 

 

Wie liebevoll die Details gestaltet sind
können sie zum Teil auf den
verschiedenen Bildern unserer
Seite erkennen.
Am schönsten sind sie jedoch,
wenn man sie persönlich entdeckt.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch
Ihre Familie Rosenfeld