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Die Dübener Heide
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Die Dübener Heide

 

Der Naturpark Dübener Heide ist
1000 km2 gross.
Er erstreckt sich vom östlichen Teil Sachsen-Anhalts über die Landesgrenze hinaus in den Norden Sachsens. Die Dübener Heide liegt nördlich von Leipzig,
östlich von Bitterfeld, südöstlich von Dessau
und südlich der Lutherstadt Wittenberg.



Bergwitzsee


Für die Leipziger ist die Dübener Heide ein vielbesuchtes Naherholungsgebiet.
Das Kernstück sind geschlossene Waldgebiete und der „Charakterbaum“ ist die Kiefer.
Es gibt aber auch ausgedehnte Laubwälder
mit Buchen und Eichen.
Wer also gern wandern möchte, muß auf Abwechslung nicht verzichten.
Immer wieder stößt man auf
eingefriedete Flächen,
welche der gezielten Aufforstung von Laubholz dienen. Dadurch soll die Artenvielfalt des Heidewaldes erhöht werden.

 
 

Das Gebiet ist reich an grossen
und kleinen Tieren.
Beobachtet werden können Rehe können, Hirschkäfer, Wildschweine oder Lurche.
Wer Glück hat sieht sogar einen Schwarzstorch
oder das Wappentier des Naturparkes -
den Heidebiber.


Zu den geschützten Pflanzen und Tieren gehören außerdem Sonnentau, verschiedene Orchideenarten, Fischadler, Sumpfschildkröte
und Eule.
Die Städte Bad Schmiedeberg und Bad Düben – Gastgeber unseres Wandertages -
liegen am Rande der Heide.
Beide sind Kurstädte mit
langer Tradition
und vielen Sehenswürdigkeiten.
In Bad Düben künden die 981 erstmals
erwähnte Burg, das Pesttor
von 1577 und
der historische Stadtkern von
einer bewegten Vergangenheit.
Auch Napoleon weilte schon in den Mauern der Burg. Allerdings diente seine „Wanderung“ wohl anderen Zwecken.

 

Mulde-Auenweg
 

Bad Schmiedeberg wurde
im 12. Jahrhundert
von flämischen Siedlern gegründet.
Schon von weitem grüsst
der hohe Turm
der Stadtkirche, die als
gotischer Backsteinbau
im Jahre 1454 errichtet wurde.
Das spätgotische Rathaus oder die
Post-Distanzsäule von 1727
sind weitere Sehenswürdigkeiten
des Städtchens.


Von Bad Schmiedeberg aus gibt es wunderschöne Wanderwege.
Einer davon führt zum 1910 errichteten Aussichtsturm bei der „Schönen Aussicht“.
Von hier hat man einen herrlichen Blick und
kann bei guter Sicht sogar das
Völkerschlachtdenkmal
in Leipzig erkennen.

Für Unternehmungen bieten
sich vielfältige Möglichkeiten.
Bei dem kleinen Ort Eisenhammer kann
eine der letzten Köhlereien besichtigt werden.
Auch das Töpferhandwerk ist traditionell hier
zu Hause, z.B. in Radis und in Lubast.
Heute noch sichtbare Spuren des Braunkohletagebaus sind eine Reihe
schöner Seen, die aus aufgelassenen Braunkohlengruppen entstanden.

Wer nach all der Natur und Geschichte noch
etwas Action sucht, ist im Nu in Leipzig.
Und was es da alles zu entdecken gibt,
kann am besten bei einem Besuch
herausgefunden werden.

 

Viel Spass!